Die Kunst zu reduzieren |
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Ökonomische Verblendkeramiklinien für eine sichere und präzise Farbreproduktion - das versprechen die Hersteller von Verblendkeramiklinien. Doch nicht alles, was preisgünstig bzw. massenreduziert ist, verdient die Bezeichnung ökonomisch. Der folgende Leistungsvergleich zeigt, wie wirtschaftlich die verschiedenen Systeme sind und welche Kriterien man beachten sollte.
Es hat sich viel getan seit der Zeit, als es galt, möglichst viele Massen und Intensivfarben in einer keramischen Verblendung zu platzieren, und die Ästhetik an der Zahl der Schmelzrisse und eingefärbten Fissuren gemessen wurde. Mittlerweile hat nahezu jedes Labor in zahlreiche Verblendkeramiksysteme investiert, die oft mangels Kompatibilität bereits nach kurzer Anwendungszeit ihr Dasein im Keller neben anderen High-Tech Geräten aus unterschiedlichen dentalen Epochen fristen. Doch die Zeiten solcher betriebswirtschaftlicher Fehlinvestitionen im Dentallabor sind endgültig vorbei. Heute zählen Effizienz, Präzision und Sicherheit in allen Bereichen der Zahntechnik, auch beim keramischen Verblenden, einem der Bereiche, wofür der Zahntechniker früher oft relativ viel Zeit verwandt hat. Einer effizienten Arbeitsweise tragen heute die meisten Hersteller keramischer Verblendmaterialien mit den aufeinander abgestimmten Systemkomponenten ökonomischer Keramiklinien Rechnung: Diese sind bereits so konzipiert, daß sie mit wenig Aufwand farb-identische Ergebnisse bei den gängigen Farben des Vita Classic Systems liefern. Solche „Eco-Sortimente“ leiten sich entweder aus einem Basis-Set bestehender Linien ab und decken die gängigen V-Farben mit wenig Aufwand ab oder bilden gar eine eigene Produktlinie, bei der die Massen bereits so eingefärbt sind, daß eine Standardschichtung nach V-Farben keine Individualisierung mehr benötigt. Das heißt, mit einer einfachen Dentin-Schneide-Schichtung erhält man eine sichere und farbidentische Reproduktion. Erweist sich die Zahnfarbe als sehr individuell oder möchte man High-End Zahnersatz fertigen, kann man auf diverse Erweiterungssortimente wie Halsmassen, Dentin- und Schneidemodifier oder Malfarben zurückgreifen, mit denen die Grundsortimente aufgestockt werden können. Verpackt im ansprechenden handlichen Design, setzen sich die massenreduzierten Kits meist aus Opakern, Dentinen bzw. Intensivdentinen, (Opal)-Schneide- und wenigen Transpamassen zusammen. Ein „Gütezeichen“ oder eine konkrete Definition, was eine ökonomische Keramiklinie ausmacht, existiert bislang nicht. Deshalb sollte man nicht nur den Preis und die Anzahl der Massen im Sortiment vergleichen, sondern darauf achten, welchen Mehrwert der Hersteller dem Anwender bietet. Dazu gehören zum Beispiel ein einheitliches, farbidentisches Schichtkonzept, Kompatibilität zu anderen Produktlinien, Schulungen und die Möglichkeit sicher und wirtschaftlich zu arbeiten. So kann jeder Techniker, unabhängig vom keramischen Erfahrungs- und Wissensgrad, mit Hilfe eines übergreifenden didaktischen Konzeptes naturidentische und einfach zu reproduzierende Keramikverblendungen in Abhängigkeit vom jeweiligen Patientenbudget fertigen. Natascha Brand Zum Produktvergleich: Wirtschaftliche VMK-Verblendkeramiken |
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