Komposite - Never change a winning team |
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Kompositmaterialien hätten es nie geschafft den Stellenwert einzunehmen, den sie heute in der täglichen Praxis haben, wenn man sie zum einen nicht adhäsiv am Schmelz und Dentin verankern könnte und zum anderen nicht unkompliziert schichtweise applizieren könnte. Denken wir zurück an die ersten chemisch härtenden, makrogefüllten Komposite, so können sich viele Kollegen sicherlich noch erinnern, welch schlechter Ruf den ersten Kompositfüllungen, besonders im Seitenzahnbereich, über Jahre anhing.
Heute sind Kompositrestaurationen aus dem täglichen Behandlungspektrum nicht mehr wegzudenken und Begriffe wie minimal-invasive oder ästhetische Füllungstherapie wären ohne sie nicht zu realisieren. Für die tägliche Praxis bedeutet dies nicht nur aus medizinischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht ein erfolgreiches Arbeitsfeld. Die meisten Kollegen sind mit ihrem Komposit (meist ein Fein-, Feinst- oder Submikrometerpartikelhybridkomposit) zufrieden und können damit in den meisten Fällen voraussehbare Ergebnisse erzielen. Dieser auf Übung beruhende Effekt ist mindestens ebenso wichtig, wie das verwendete Material, da die Unterschiede bei den Markenherstellern relativ gering sind. Wann immer man über eine Umstellung des Materials nachdenkt, sollte man auch dies berücksichtigen. Wirtschaftlich gesehen kann es allerdings durchaus sinnvoll sein über eine Diversifikation seiner Füllungsmaterialien nachzudenken. Grundsätzlich sind drei Indikationsstellungen denkbar:
Auch wenn diese Einteilung aus wirtschaftlicher Sicht logisch ist und man sich überlegt eines der High-End-Materialien, das die „Meister“ verwenden, anschaffen möchte, dann sei angemerkt, daß diese natürlich mit ihrem Material einen nicht aufzuholenden Übungseffekt haben. In der Hand des „einfachen Mannes“ kann die Anschaffung einer Transparenzmasse (diese kann bei gleicher Matrix auch von einem anderen Hersteller sein) zusätzlich zu seinem Standardkomposit, mit dem er eingearbeitet ist, mehr Erfolg versprechen als die Einarbeitung in ein zusätzliches Kompositsystem. Dr. Götz Lösche Charité-Universitätsmedizin Berlin Augustenburger Platz 1 13353 Berlin Zum Produktvergleich: Komposite |
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